Gutspark Schwaighof - Ein geschichtlicher Abriss

Die Gutsmolkerei Schwaighof ist ein Teil des Gutsparks "Schwaighof ", der auf eine lange Geschichte zurückblickt. Hier soll ein kurzer Überblick über einige wichtige Ereignisse im letzten Jahrhundert geben werden:

1918
Verkauf des Gutes Schwaighof an die Guß- und Armaturenwerk Kaiserslautern AG. Die Firma will sich dort einen potentiellen Produktionsstandort für den Fall schaffen, dass die linksrheinischen Gebiete an Frankreich verfallen. Teiles des Gutsgeländes, so auch das Parkareal, kauft der damalige Direktor Carl Billand auf seinen Namen.

1922
Der Augsburger Architekt Hans Schell legt erste Pläne zum Umbau des Gutes und auch der Parkanlage vor. Diese werden jedoch nicht realisiert.

1925
Erste Pläne des Gartenarchitekten Harry maasz aus Lübeck. Arbeiten zur Parkanlage (Einfriedung, Verpflanzung von Bäumen), Anlage des Weihers als Klärteich.

1926 und folgende
Harry Maasz erarbeitet eine Vielzahl von Entwürfen und Plänen für alle Teilbereiche des Parks, die jedoch nicht exakt umgesetzt werden. Die Bauleitung hat die Vertretung Maasz', der Gartenarchitekt harns Ferner aus dem benachbarten Holzen.
Nach ende der großen Jubiläums-Gartenbauausstellung Dresden 1926 werden von dort viele Pflanzen und Figuren für den Park angekauft. So stammt beispielsweise die Figur des Flötenspielers aus dem damals berühmten Ausstellungsbeitrags "Der kommende Garten" des Berliner Gartenarchitekten Gustav Allinger.
Der Tee- und der westliche Pavillon werden vom Kaiserslauterer Architekten Phil. Spelger entworfen. Die ursprünglichen Entwürfe von Maasz kamen dieser Realisierung schon sehr nahe.

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- at: 2004-10-13
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